3D-Druck

Wir beschäftigen uns seit nahezu 10 Jahren mit dem 3D-Druck bzw. dem Additive Manufacturing (AM) für Metall- und Kunststoffwerkstoffe, wobei wir auch Verfahren ohne den Laserstrahl als Wärmequelle betrachten (z.B. die günstige FLM-Bearbeitung).  

Laserschweißen

Mit hinreichend großen Laser-leistungen war es ab Mitte der 1990er Jahre möglich, das Laserschweißen auch in der Serienproduktion z.B. von Kfz-Karosserien zu verwenden. Die geringere Wärmeeinbringung bei gleichzeitig höherer Strukturfestigkeit ist auch heute noch ein Allein-stellungsmerkmal dieses Fügever-fahrens. Jedoch haben erst der ca. 10fach höhere Wirkungsgrad moderner Laserstrahlquellen sowie die Forderung nach neuen Materialien und Fügegeometrien neue Anwendungsgebiete eröffnet.

Laserbeschriften

Mit dem Strahlwerkzeug „Laser“ können Werkstoffe aus Metall, Kunststoff oder andere Materialien laserbeschriftet werden, wofür unterschied-liche Verfahren zur Verfügung stehen. Abhängig vom zu bearbeitenden Material aber auch abhängig von den Qualitätsvorgaben kommt z.B. das Anlassen, Gravieren bei Metallen oder das Aufschäumen bei Kunststoffen zur Anwendung. Die Integration von Lasermarkiersta-tionen in Fertigungsabläufe bietet den großen Vorteil, dass der Laser das Reinigen und Markieren in einem robusten Prozessschritt erledigen kann. Bleibt beim Anlassen die Oberfläche vollständig intakt, ist dieses Verfahren ideal, wo Passungen eingehalten werden müssen oder kein Materialaufwurf entstehen darf. Wiederum bietet das Gravieren den Vorteil, dass Vertiefung im Werkstoff entstehen, welche die Markierung besonders robust gegenüber Umgebungseinflüssen machen. Da Kunststoffe schnell viel Energie absorbieren und gleichzeitg eine  geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen, ist das Kunststoffbeschriften schneller als das Markieren von Metallen. Wegen der großen Material-vielfalt empfiehlt es sich grundsätz-lich, zuerst Probebeschriftungen durchzuführen.

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